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Abbrucharbeiten

Wenn sich Sanierung nicht mehr lohnt

Bevor sich ein Eigentümer für eine Komplettsanierung seines in die Jahre gekommenen Wohn- oder Geschäftsgebäudes entscheidet, lässt er in der Regel fachgerecht prüfen, ob sich der Aufwand finanziell rechnet. Nicht selten wird nämlich der Kostenfaktor unterschätzt, das Budget überzogen und zurück bleibt ein Ergebnis, das nicht überzeugt und keinem gefällt. Schlimmstenfalls wurden viele Kompromisse gefunden, um Geld einzusparen. So wird dann aus dem alten Wohnhaus ein Flickwerk aus unterschiedlichen Materialien, statt aus einem Guss in neuer Frische zu glänzen.
In diesem Fall wäre es klüger, das alte Gebäude abzureißen und ein Neues zu bauen.

Hausabbrucharbeiten

Jede Menge Bauschutt sammelt sich an

Genehmigung einholen

Abbrucharbeiten sind in der Regel genehmigungspflichtig und müssen bei der Kommune beantragt werden. Von der Genehmigung befreit sind lediglich kleinere Abbrucharbeiten, wie z.B. das Entfernen von Stellplätzen, Mauern und Einfriedungen sowie Gebäuden mit max. 300 m3 umbautem Raum.
Grundsätzlich dürfen Gebäude nur dann entfernt werden, wenn sie nicht im Bereich einer Erhaltungssatzung liegen. Für größere bauliche Anlagen muss u.U. eine Rückbaustatik erstellt werden.
Sollen gewerblich genutzte Gebäude abgerissen werden, ist vorher ein Nachweis beizubringen, dass das Erdreich nicht kontaminiert ist. Liegen jedoch Verunreinigungen vor, ist in Zusammenarbeit mit dem Umweltamt ein Entsorgungskonzept zu erstellen.

Was kosten Abbrucharbeiten?

Der Abriss eines durchschnittlichen Einfamilienhauses kostet zwischen 10 bis 25.000 Euro. Dabei ist nicht allein die Quadratmeterfläche ausschlaggebend, da die Berechnung von vielen Faktoren abhängt.

Die Einflussfaktoren:

  • Gebäudegröße
    Die Kosten eines Hausabbruchs steigen proportional mit seiner Größe. Wenn die Höhe des Hauses 15 Meter übersteigt, wird ein normaler Bagger nicht reichen. Hier muss ein Bagger mit entsprechender Reichweite her, der in der Fachsprache "Long Reach" heißt.
  • Baumaterial
    Schadstoffhaltiges Material wie Asbest z.B. findet sich in Gebäuden aus der Zeit von 1950 bis 1990. Damals galt Asbest noch nicht als gesundheitsschädlich. Vor dem Abriss muss dieses Baumaterial sorgfältig entfernt und entsorgt werden – ein nicht unerheblicher Kostenfaktor. Je nach Jahreszahl ändern sich Baustile und damit die Herausforderungen beim Bau ebenso wie später beim Abriss.
  • Entkernung
    So unterschiedlich die Gebäude, so verschieden ist das Material im Innenbereich. Dies muss bei der Entkernung eines Gebäudes z.T. extra entsorgt werden. Insbesondere Material zur Dämmung, Glaswolle etwa, darf nur unter Einhaltung von Gesundheitsvorschriften entfernt werden.
  • Wohnlage
    Entscheidend für einen sicheren Hausabbruch ist eine gute Vorbereitung. Selbstverständlich müssen in einem dichtbesiedelten Umfeld die Nachbargebäude vor herabfallenden Bauschutt geschützt werden. Auch hier gilt: je größer der Aufwand, umso höher die Kosten.
  • Keller
    Um einen Keller abzureißen, muss das Fundament mit einem sog. Pulverisierer zerkleinert werden, da die Betonteile in der Regel zu groß zum Abtransport sind.
Abbruch

Vorsicht geboten bei Abbrucharbeiten

Abbruch

Bauschutt wird direkt vor Ort zerkleinert

Recycling vor Ort hilft Kosten sparen

Da nicht nur die Baumaschinen Geld kosten, sondern auch der Transport, kann es ratsam sein, den angefallenen Bauschutt direkt vor Ort zu recyceln. Mithilfe einer mobilen Backenbrecheranlage beispielsweise, lässt sich grober Schutt auf eine Korngröße von 45 mm Durchmesser zerkleinern. Wiederverwerten lässt sich das Ergebnis für einen stabilen Unterbau eines Neubaus.

Ein professionelles Abbruchunternehmen übernimmt die kompletten Abbruch-Arbeiten für Sie. Angefangen bei der Besorgung einer Genehmigung bei den Behörden, über Entkernungsarbeiten und Entsorgung bis zum endgültigen Abbruch. Lassen Sie sich einen Kostenavoranschlag geben.

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